Jusos Rhein-Lahn

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Neuer Juso-Vorsitzender im Rhein-Lahn-Kreis ist der 23-jährige Michael Scheffler aus Klingelbach. Einstimmig wählten ihn jetzt die Jusos in ihrer Kreiskonferenz zum neuen Chef der SPD-Nachwuchsorganisation, die auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland in Nastätten zusammen gekommen war.

Michael Scheffler ist 2013 in die SPD eingetreten und engagiert sich kommunalpolitisch bereits als stellvertretendes Mitglied im Werkausschuss der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen. Beruflich ist der neue Juso-Vorsitzende als Industriemechaniker in einem Unternehmen in Aarbergen tätig.

Zu Schefflers Stellvertretern wurden Jawid Rasul (19, Braubach), Khalid Rasul (20, Lahnstein) und Alena Eckardt (19, Lahnstein) gewählt. Auch Jawid Rasul ist bereits Ausschussmitglied in seiner Heimatstadt Braubach und steht kurz vor den Abiturprüfungen. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden aus Lahnstein haben zwar noch keine kommunalpolitischen Mandate, möchten sich aber nun im Rahmen der Juso-Arbeit darauf vorbereiten. Khalid Rasul ist Jura-Student an der Universität in Mainz und Alena Eckardt ist derzeit noch Schülerin am Johannes-Gymnasium Lahnstein. Auch sie wurden beide mit einstimmigem Votum gewählt.

Während der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland den frischgewählten Vorsitzenden der Jusos gratulierte, lief bereits der Wahlgang zur Bestimmung der Beisitzerinnen und Beisitzer im Juso-Vorstand. Mit ebenfalls einstimmigem Votum wird der 11-köpfige Vorstand nun mit Maschall Nazari (Diez), Rebecca Stotz (Schiesheim), Kevin Winter (Miehlen), Sina Schmidt (Schönborn), Manja Gretzschel (Niederfischbach), Marcel Freitag (Roth) und Melanie Schönbach (Berndroth), die zugleich auch stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende ist, komplettiert.

Michael Scheffler dankte allen für den Vertrauensbeweis bei seiner Wahl und so ging es anschließend auch unmittelbar an die Abarbeitung der im Rahmen der Aussprache des Rechenschaftsberichtes vorab besprochenen Themen: Künftig soll es eine eng verzahnte Arbeit zwischen Juso- und SPD-Kreisvorstand geben, die vorrangig zur positiven Entwicklung und Verjüngung der Ortsvereine sowie der Begleitung der SPD-Politik auf allen drei kommunalen Ebenen von den Gemeinden und Städten, über die Verbandsgemeinden bis hin zum Kreis dienen wird. Ein Themenschwerpunkt wird daher seitens der SPD-Nachwuchsorganisation künftig die Mitgliederwerbung sein. Tatkräftig wollen die Jusos auch im Hinblick auf die Landtagswahl 2016 die hiesigen SPD-Kandidaten unterstützen, damit beide Wahlkreise im Rhein-Lahn-Kreis auch nach der Wahl weiterhin SPD-Landtagsabgeordnete haben. Gleichzeitig bot Mike Weiland den jungen Leuten aber auch an, sie fit zu machen für eigene kommunale Kandidaturen, damit sich die Kreispartei zukunftsgerichtet aufstellt.

Und man möchte noch weitere Dinge anpacken: Eine Erneuerung des Internetauftritts und in den Neuen Medien, klassische Themenbesuche oder etwa Diskussionsveranstaltungen sollen organisiert werden. Hierbei solle unter anderem das Thema Bildung eine herausgehobene rolle spielen, so Juso-Vorstandsmitglied Sina Schmidt, die selbst bereits Realschullehrerin von Beruf ist.

Am Ende der Konferenz motivierte der SPD-Kreisvorsitzende ein weiteres Mal den anwesenden SPD-Nachwuchs: "Ihr seid zum Mitmachen und Mitreden jederzeit herzlich eingeladen, denn Ihr könnt gerne wie auch die anderen Arbeitsgemeinschaften in der SPD regelmäßig im Kreisvorstand über Eure Aktivitäten und Vorhaben berichten und wenn Euch sonst wo der Schuh drückt, meldet Euch - Ihr stoßt bei mir immer auf offene Türen!" Für Jusos und die SPD sind der Wissensaustausch aller Aktiven und Mandatsträger über Generationsgrenzen hinweg untereinander und vor allem das Miteinander wichtig. Daher werden sich die Jusos auch bereits am 14. März 2015 an einer SPD-Tausch-Börse in Nastätten beteiligten, um damit unter anderem langjährige Mitglieder wieder aufs Neue für gemeinsame Aktivitäten zu motivieren.

Diese Kreiskonferenz war für die Jusos Rhein-Lahn eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. "Wir haben hiermit nicht nur ein gutes und ausgewogenes Team aus jungen FRAUEN UND MÄNNERN gewinnen können, die sich künftig kräftig zum Wohle der Nachwuchsarbeit in der SPD ins Zeug legen möchten", so SPD-Vorsitzender Mike Weiland am Ende der Veranstaltung, "wir sind vielmehr auch bestens in der Fläche vertreten." In den beiden zwar jetzt nicht im Vorstand vertretenen Verbandsgemeinden Bad Ems und Nassau hätten die Jusos dafür aber auch einige junge Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die künftig in den neuen Juso-Vorstand kooptiert würden, um so nahe an den Entscheidungen dran sein und vor allem aktiv mitmachen zu können, so Mike Weiland nach der erfolgreichen Kreiskonferenz abschließend.

 

14 SPD-Nachwuchskräfte beenden erfolgreich das 1. Mentoring-Programm

Pressemitteilung

Junge Menschen übernehmen sogleich Verantwortung in der SPD

Seit 2014 setzt die SPD im Rhein-Lahn-Kreis sehr stark auf Verjüngung der Partei – nicht zuletzt beim damaligen Stabwechsel in der Funktion des Kreisvorsitzenden auf Mike Weiland und in der Kreistagsfraktion auf Carsten Göller. Nun haben die Teilnehmer des 1. Mentoringprogramms von SPD-, SGK- und Jusos Rhein-Lahn eine zweijährige Schulungsphase erfolgreich absolviert und ihnen wurde symbolisch im Rahmen einer Kreisvertreterversammlung ein ‚Kommunalpolitscher Führerschein‘ ausgehändigt. „Die jungen Leute haben unsere Erwartungen weit mehr als übertroffen“, zeigen sich Mike Weiland und Carsten Göller in höchstem Maße erfreut.

 Am Anfang stand eine Idee zur Erneuerung der Partei und das bereits während der Vorbereitung auf die Landtagswahl 2016. Doch heute gesteht der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland gerne ein, dass er nie gedacht hätte, welch große Arbeit und welch hoher Zeitansatz das 1. Mentoringprogramm binden würde. Er fügt aber vor Kreisvertreterversammlung im bis auf den letzten Platz gefüllten Nastättener Bürgerhaus direkt hinzu: „Es hat sich mehr als gelohnt und Ortsvereine, Gemeindeverbände und nicht zuletzt die Kreispartei profitieren bereits jetzt davon.“ Gleich 14 Mentees bewarben sich im Mai 2016 um einen Platz im neuen Nachwuchsprogramm. Im Juni ging es dann los. Die Altersspanne der jungen Frauen und Männer lag zwischen 16 und heute 38 Jahren. Vom Schüler, über Azubis und Studenten bis hin zum mitten im Beruf stehenden Familienvater waren alle Spaten des Lebens vertreten. Vom Sommer 2016 bis heute haben die SPD-Nachwuchskräfte unter der Gesamtleitung von Weiland und Göller sowie gemeinsam mit sechs weiteren Mentoren insgesamt 7 Mentoring-Phasen mit intensiver Begleitung für das Sammeln praktischer Erfahrungen in Partei- und Mandatsfunktionen durchlaufen. Hinzu kamen zwei umfangreiche Wochenend-Seminare und drei weitere Bildungsveranstaltungen, in denen sie weitestgehend die Theorie, aber auch an Rollenspielen praktische Beispiele zu Parteistruktur, kommunalpolitischen Entscheidungswegen, Veranstaltungsplanung, Projektmanagement, Diskussionsführung, Entscheidungsfindung, Mitgliederwerbung, Wahlkampf, Pressearbeit und Internetauftritt kennengelernt haben. Nicht zuletzt befasste sich die Gruppe auch mit den Organen und Aufgaben der kommunalen Gebietskörperschaften und Gremien, so dass sie wissen, was nun bei Kandidaturen für Gemeinde-, Verbandsgemeinde-, Stadtrat oder Kreistag auf sie zukommt.

Dank der starken Gemeinschaft, die sich trotz der Altersspanne unter den Mentees, aber auch zwischen den Mentoren und Funktionsträgern der SPD hierbei bereits entwickelt hat, zu der übrigens auch eine sommerliche Kanutour ihr Übriges gegeben hat, wurden die Erwartungen von beiden Seiten schier übertroffen. Carsten Göller fasst das Programm emotional in einem Satz zusammen: „Wir sind einfach stolz auf Euch, dass Ihr mit so viel Einsatz und Engagement dabei geblieben seid.“ Gerade die Jüngeren haben mit Sicherheit auch fürs weitere Leben ein paar Aspekte mitnehmen können. Kreisvorsitzender Mike Weiland betont, das neue Programm stößt mittlerweile als Modell für Rheinland-Pfalz sogar beim SPD-Landesverband auf großes Interesse und bereits zwischendurch hätten andere Kreis- und Stadtverbände sich schon danach erkundigt. Mike Weiland zieht in zweierlei Hinsicht ein sehr positives Fazit: „Wenn ich einerseits sehe, wie sehr sich die meisten Mentees eingearbeitet und bereits jetzt in verantwortlichen Positionen in Ortsvereinen, als Gemeindeverbandsvorsitzende oder im Kreisvorstand etabliert haben, hat sich Programm und Investition mehr als gelohnt.“ Andererseits werde der Kreisverband alleine schon aufgrund der zwischenzeitlich vielen Neueintritte junger Menschen kreisweit nach der Kommunalwahl 2019 die nächste Runde des Programms auflegen.

Kommunalpolitische Flamme entzündet

Mit Schmunzeln blickte Mike Weiland jetzt bei der Aushändigung der symbolischen ‚kommunalpolitischen Führerscheine‘ auf die zwei Jahre zurück: „Bleibt abschließend die Frage, ob wir Euch gut und auf alle Fragen des partei- und kommunalpolitischen Lebens nach dem Mentoring-Programm vorbereitet haben.“ Der Kreisvorsitzende räumt jedoch gerne ein: „In der Tat haben wir Euch sicher nicht auf alle Fragen, die die Zeit und die Zukunft bringen wird, eine Antwort geliefert.“ Aber er versprach den Nachwuchskräften, sie im positivsten Sinne im Auge zu behalten, denn Bildung sei nach Heraklit ‚nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen‘. „Die Zeiten und das Wissen ändern sich, aber eine einmal entzündete Flamme brennt weiter und die haben wir hoffentlich bei Euch entzündet“, gab sich Mike Weiland sehr zuversichtlich.

 

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